FAQ

Um die Freimaurerei ranken sich viele Geheimnisse – zu Recht oder zu Unrecht. Jedenfalls ist es heute nicht mehr so, daß sich die Freimaurer verstecken müßten, weil sie verfolgt würden, so wie es in früheren Jahrhunderten der Fall war. Sie können sich aber auch nicht auf dem Marktplatz präsentieren (auch nicht einem elektronischen), weil dies der inhaltlichen Arbeit und dem Selbstverständnis völlig zuwiderlaufen würde.

In diesem Spannungsfeld entstehen Fragen. Häufig sind es immer dieselben, die Menschen in den Sinn kommen, wenn sie sich mit der Freimaurerei beschäftigen. Wir haben deshalb versucht, einige dieser Fragen zusammenzutragen. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, dann können Sie sich gerne bei uns melden oder uns die Frage direkt bei einem Gästeabend stellen.

Was ist das Geheimnis der Freimaurer?

Die Freimaurerei ist ein Bund zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Sie verfügt allerdings nicht über ein festgefügtes Lehrgebäude oder eine abschließende Philosophie. Sie hat lediglich „Leitplanken“ aufgestellt, vor allem Toleranz, Brüderlichkeit, Menschenliebe und der Glaube an ein Gesetz, das die Welt formt und bestimmt.

Innerhalb dieser Leitplanken ist jedem Freimaurer freigestellt, wie er an seinem Selbst arbeitet, wie er sich zur Vollkommenheit entwickelt (also seine Anlagen zur vollen Reife bringt). Er erhält hierzu allerdings permanent Impulse über Symbole, Gleichnisse, Mythen und Mahnungen.

Das zentrale und wirksamste Mittel hierzu ist das Ritual. In einem unveränderlichen, immer gleichen Ablauf werden die „Symbole in Bewegung gesetzt“ und können sehr intensiv auf den Menschen einwirken – je nachdem, wie sehr er dies zuläßt.

Dieses Erleben und die dadurch ausgelöste Entwicklung ist es, was die Freimaurerei im Kern ausmacht. Es liegt in der Natur der Sache, daß sich ein derart innerer Vorgang nicht erklären läßt – vor allem nicht gegenüber Außenstehenden. Dies und nur dies ist das Geheimnis der Freimaurerei.

Warum werden Rituale nicht öffentlich gezeigt?

Das Erleben eines Rituals bedarf der Vorbereitung. Unsere heutige Zeit tut sich schwer mit ruhigem Abwarten; der technische Fortschritt gaukelt uns die ständige Verfügbarkeit von allem vor. Das aber ist unverträglich mit einem Ritual.

Ohne Kenntnisse, ohne ein bewußtes Sich-darauf-einlassen wäre ein Ritual eine alberne Abfolge von merkwürdigen Handlungen, die von einem unverständlichen Text begleitet werden. Ein Ritual wendet sich ganz bewußt nicht nach außen, denn es will das Innen berühren.

Dies ist nur im Erleben möglich. Die gesamte Dramaturgie eines Rituals ist darauf ausgerichtet, eine würdevolle, sehr klar von der „profanen“ Welt abgegrenzte Atmosphäre zu schaffen, in der der Mensch möglichst losgelöst von Alltag und Sorgen zur Ruhe kommen und sich mit den kosmischen Gesetzen in Einklang bringen kann. Dies kann man nicht zeigen, sondern nur erleben.

Dieses Beharren auf der Intimität und dem höchstpersönlichen Erleben ist eine Zumutung in einer Zeit, in der alles und jederzeit öffentlich ist. Aber nur so kann Ritual funktionieren. Aus diesem Grund werden sich die Tempeltüren nur denjenigen öffnen, die sich nach bewußter Entscheidung darauf einlassen, etwas „aus der Zeit Gefallenes“ zu tun.

Ist Freimaurerei eine Kirche oder eine Sekte?

Die Freimaurerei mischt sich nicht in die persönlichen Belange ihrer Mitglieder ein. Sie verlangt keinen Gehorsam gegenüber den Brüdern, die in verantwortliche Positionen gewählt wurden. Und sie hat – vor allem im Kontext der AFuAM-Freimaurerei – kein Lehrgebäude, dessen Erfüllung verlangt würde. Sie ist also noch nicht einmal ansatzweise Sekte.

Die Freimaurerei verlangt von jemandem, der beitreten möchte, an ein „höheres Wesen“ („supreme beeing“) zu glauben. Nur so läßt sich der Zweck der Freimaurerei erfüllen. Denn das Ziel der Freimaurerei ist die Entwicklung eines vollkommenen Menschen – also eines Menschen, der seine Anlagen zur vollkommener Reife gebracht hat -, damit dieser ein Eckstein werde im Tempel der Humanität.

Entwicklung braucht aber Rahmen und Ziel. Beides gibt eine Ordnung, die unsere Welt und uns selbst gleichermaßen durchwaltet. Dieser Kosmos (=griechisch „Ordnung“) ist also konstitutiv für unser Leben und uns selbst. Wer sich entwickeln will, muß diese Konstitution, diese Ordnung, die Gesetze kennen – und vor allem anerkennen. Wir sind, so sagt es die Freimaurerei, kein „Spielball willkürlichen Zufalls“.

Deshalb ist es notwendig, davon überzeugt zu sein, daß es eine Gewalt gibt, die „über“ der irdischen existiert und diese durchdringt. Als Symbolwort hierzu haben die Freimaurer den „Großen Baumeister aller Welten“ geschaffen. Sie lassen aber offen, wie der einzelne Bruder dieses Symbol füllt: es kann ein Gott sein, es kann eine alles durchdringende Kraft sein, es kann ein Bündel überirdischer Gesetzmäßigkeiten sein.

Freimaurerei ist also auch keine Kirche, denn jene hat ein festes Lehrgebäude, an das der Gläubige gebunden ist.

Ist Freimauerei eine Religion?

In der Öffentlichkeit wird Religion häufig mit Kirche gleich gesetzt. Diskussionen über religiöse Themen bringen häufig an das Licht, daß die Ablehnung sich nicht gegen religiöse Inhalte richtet, sondern gegen Dogmatismus und Scheinheiligkeit der verfaßten Kirchen.

Das Wort „Religion“ stammt aus dem lateinischen „religare“ und heißt „(Rück-)Bindung“. Damit ist also ausgesprochen, daß der Mensch an etwas angebunden ist, das über dem Irdischen existiert. Ein religiöser Mensch versucht diese Anbindung zu finden und sie wirksam werden zu lassen.

Unter dieser Prämisse hat die Freimaurerei religiöse Inhalte. Denn konstitutiver Bestandteil der freimaurerischen Überzeugungen ist, daß es einen „Großen Baumeister aller Welten“ gibt. Hinter diesem Symbolwort wird eine Kraft verstanden, die den Kosmos, also die Ordnung der Welt, durchwaltet. Die Welt, so glauben es die Freimaurer, ist nicht „zufällig“ entstanden.

Allerdings ist es jedem Freimaurer (in den AFuAM-Logen) vollkommen freigestellt, das Symbol des „Großen Baumeisters“ mit seinen persönlichen Überzeugungen zu füllen. Der eine mag darin in der Tat einen Gott sehen (welchen auch immer), der andere sieht physikalische Gesetze wirken (auch wenn diese noch nicht alle Fragen beantworten können), der dritte mag an ein spirituelles Kräftefeld glauben. Die freimaurerische Symbolik und die darin eingebettete Arbeit gibt all‘ diesen Glaubensinhalten Raum.

Das einzige, was sie nicht vermag, ist demjenigen Menschen etwas zu bieten, der ein „bindungsloser Freigeist“ ist, wie es in den alten „Konstitutionen“ heißt. Denn dieser muß notwendigerweise an Zufälle glauben und wird nur schwer einen Sinn darin finden, zum Stein eines „Tempels der Humanität“ werden zu wollen – in einer sinnlosen Welt wäre auch dieser sinnlos.

Warum dürfen Frauen keine Freimaurer werden?

Die Freimaurerei steht auch Frauen offen. Es gibt mittlerweile in allen Lehrsystemen Logen, in denen Frauen organisiert sind. Die „reguläre“ Freimaurerei kennt Frauenlogen zwar nicht, aber es gibt Toleranzverträge zwischen den männlichen und den weiblichen Logen (die ebenfalls eine Dachorganisation, also eine Großloge haben). In diesen Verträgen bekräftigen aber beide Seiten, daß es keine gemischten Logen geben soll, also Logen, in denen sowohl Männer als auch Frauen Mitglied sind. Trotzdem gibt es solche Logen, die als „irregulär“ oder „Winkellogen“ bezeichnet werden.

Der Grund für diese Trennung liegt im Ritual. Die der regulären Freimaurerei zugehörigen Rituale pflegen eine Symbolik, die darauf ausgerichtet ist, von dem männlichen Prinzip ausgeübt zu werden. Diesem liegt altes esoterisches Wissen zugrunde.

Männliches und Weibliches gehören zu den großen Gegensatzpaaren, die unsere Welt auszeichnet, in der alles in zwei Seiten aufgespalten ist. Aufgabe des Freimaurers ist es, diese Gegensatzpaare zu erkennen und sie „zur Deckung zu bringen“. Damit soll ausgedrückt werden, daß er jeweils beide Seiten eines Dinges, eines Phänomens, einer Kraft erkennt und anerkennt. Damit bringt er sie in einen Ausgleich. In dieser Harmonie sind die Gegensätze dann aufgehoben.

Dies wird im Ritual nachempfunden. Das männliche Prinzip – symbolisiert durch die Brüder – begibt sich in einen rituellen Raum und eine rituelle Zeit, die ein Gefäß darstellt, um mit dem Kosmos in Berührung zu kommen. Das Gefäß ist ein weibliches Symbol. Durch die Harmonie zwischen den das Ritual ausführenden Männern und dem zum Weiblichen gehörenden Ritual selbst wird der große Ausgleich herbeigeführt, wird für die Zeit des rituellen Erlebens ein harmonischer Raum geschaffen.

Eine gemeinsame Arbeit von Männern und Frauen bedürfte also eines neuen, anderen Rituals, in dem die männlichen und weiblichen Prinzipien anders dargestellt werden müßten. Solange die reguläre Freimaurerei mit den tradierten Ritualen arbeitet, wird sie nur Männern offenstehen können. Die Frauen haben das Ritual für ihre Arbeit denn auch entsprechend angepaßt.

Mit dieser Haltung verstößt die Freimaurerei gegen die Grundsätze der Gleichberechtigung. Konsequenz ist, daß die Freimaurerei (die rein weltlich als Verein organisiert ist) nicht als gemeinnützig anerkannt ist.

Welche Politik verfolgen die Freimaurer?

Der Gründungsmythos der Freimaurerei ist eng verknüpft mit Forderungen nach Gedankenfreiheit und Humanität. Die Bauhütte des Mittelalters waren „herrschaftsfreie“ Räume, denn die begehrten Spezialisten genossen einige Privilegien. So waren sie nicht an die Zunftgrenzen gebunden wie andere Handwerker und in Ihren Bauhütten verfügten sie über einen geschützten Raum, der auch von Staat und Kirche geachtet wurde – man war halt auf sie angewiesen.

Die Baumeister der Kathedralen waren multiprofessionell. Sie waren Architekt, Tragwerksplaner, Bauausführender und Steinmetz – und sie besaßen großes Wissen in mystischen Fragen. Schließlich bauten sie vor allem sakrale Gebäude, in denen hermetische Prinzipien zu beachten waren.

In den Bauhütten wurden also in vielerlei Hinsicht gefachsimpelt – auch in spirituellen und gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Das machte sie – wohl beginnend im 17. Jahrhundert – attraktiv für Außenstehende, die sich ebenfalls mit diesem Fragen auseinandersetzen wollten. Zwar gewährte die Renaissance dem Diskurs durchaus großen Raum, dieser war aber immer noch beschränkt durch kirchliche Dogmen und staatliche Verbote. In den Bauhütten galt beides nicht.

Aus diesem Grund steht auch die politische Auseinandersetzung am Beginn der Freimaurerei und gehört zu ihrer DNA. Dies gilt bis auf den heutigen Tag. Allerdings hüten sich Freimaurer, partei-politische Diskussionen zu führen. Sie sind – ebenso wie kirchliche Streitfragen – in den Logen verpönt.

Deshalb gibt es auch keine „Politik der Freimaurer“. Solange politische Standpunkte Humanität, Freiheit und Menschenrechte respektieren, sind sie mit der freimaurerischen Haltung vereinbar. Politisch ist die Freimaurerei insoweit, als daß sie Position bezieht, sobald diese Grundsätze bedroht sind.

Wie werde ich Freimaurer?

Schon der Beitritt zur Freimaurerei nimmt die spezielle Form dieses Bundes auf: man kann nämlich nicht einfach beitreten. Wer Freimaurer werden will, benötigt einen Bürgen; zudem wird über seinen Antrag in der Bruderschaft abgestimmt. Dies alles geschieht ritualhaft und bindet den Aufnahmeprozeß damit schon in die Ritualarbeit ein.

Zudem sollte jeder Interessent seinen Beitrittswunsch gründlich überdenken. Deshalb wird ihm angeraten, vor einer Antragstellung möglichst viele Gästeabende zu besuchen und dies auch bei unterschiedlichen Logen. Warum, haben wir an anderer Stelle erläutert.

Entschließt er sich, Freimaurer werden zu wollen und hat er eine paßende Loge gefunden, benötigt er einen Bürgen. Dieser Bruder begleitet ihn nicht nur im Aufnahmeprozeß, sondern in den ersten Jahren, bis er in den Meistergrad initiiert worden ist. Der Interessent – den die Freimaurer „Suchender“ nennen – stellt nun einen schriftlichen Antrag bei der Loge, den der Bürge bestätigt.

Danach laufen zwei Stränge parallel: zum einen wird die Bruderschaft über den Aufnahmewunsch informiert. Eventuelle Einwände gegen eine Mitgliedschaft des Suchenden müssen in einer bestimmten Frist vorgebracht werden. Zum anderen wird der Suchende von einem „Aufnahmeausschuß“ eingeladen. Dort erhält er weitere Informationen zur Freimaurerei, verbunden mit der Bitte, alles gut zu überdenken.

Viele Logen bitten den Suchenden auch um ein gemeinsames Gespräch mit der Lebenspartnerin. Damit soll gesichert werden, daß die Partnerin mit der Entscheidung ihres Partners einverstanden ist. Auch lassen sich auf diesem Wege eventuelle Vorurteile gegenüber der Freimaurerei ausräumen.

Gibt es keine Einwände gegen eine Mitgliedschaft, wird im Ritual über den Beitritt abgestimmt. Dies ist keine Abstimmung, wie man sie aus dem profanen Leben kennt, sondern ein eigener Ritual-Bestandteil. Wird der Aufnahme zugestimmt, wird der Suchende zu seinem Aufnahmeritual eingeladen.

Am Abend der Aufnahme wird der Suchende von seinem Bürgen zu Hause abgeholt und in das Logenhaus gebracht. Er wird dort Stunden erleben, die er nicht wieder vergessen wird. Das kraftvolle, symbol- und inhaltsreiche Ritual der Aufnahme ist ein überwältigendes Erlebnis, ohne zu überwältigen. Es spricht alle Sinne und den Geist an und ist so vielgestaltig und tiefgründig, daß man seine Facetten erst nach vielem Erleben (dann natürlich als Bruder) begreift. Die ganze Kraft und die ganze Schönheit der Freimaurerei sind in diesem Ritual gebündelt.

Zu was verpflichte ich mich als Freimaurer?

Organisatorisch hat die Freimaurerei zwei Seiten. Da ist zunächst die ganz profane: eine Freimaurerloge ist als Verein organisiert. Wer einem Verein beitritt, übernimmt Verpflichtungen, vor allem die, satzungsgemäß zu handeln und Beiträge zu entrichten.

Daneben ist die Freimaurerloge aber auch innerhalb der „Freimaurerwelt“ eine eigene Rechtsform. Die reguläre Freimaurerei von AFuAM besitzt eine „Freimaurerische Ordnung“ mit einer Reihe von „Gesetzen“, in denen die inhaltlich-brüderliche Arbeit strukturiert ist.

Darin geht es um Fragen, wie Logen aufgebaut sein sollen, wie sie ihre Arbeiten strukturieren sollen, wie die Großlogen-Organisation aussieht und manches mehr. Es steht allerdings nicht das Geringste darin, das in Rechte des Bruders eingreifen würde.

Der Freimaurer übernimmt keinerlei Verpflichtungen einer Ideologie oder einer bestimmten Amtsperson gegenüber. Er hat zwar bei jeder Initiation einen Eid abzulegen, aber dieser bezieht sich auf inhaltliche Fragestellungen, vor allem auf die Einhaltung der Grundsätze von Brüderlichkeit, Toleranz und der Verschwiegenheit. Dem Vorsitzenden der Loge (Freimaurer-Bezeichnung „Meister vom Stuhl“) ist „freimaurerischer Gehorsam“ zu leisten, was bedeutet, daß den Anweisungen des Meisters vom Stuhl im Ritual zu folgen ist.

Erwartet wird von einem neuen Bruder, daß er so gut es irgend geht regelmäßig zu den Abenden der Loge kommt und sich mit den freimaurerischen Inhalten vertraut macht. Hat er alle Initiationen durchlaufen, sollte er zumindest prüfen, ob er die Loge auch mit Arbeit unterstützen kann – entweder, indem er ein „weltliches“ Amt im Verein übernimmt oder ein Logenamt, beispielsweise im Ritual.

Weitere Verpflichtungen kennt die Freimaurerei nicht. Insbesondere wird weder verlangt, Nachlässe zu übertragen, noch gibt es Vorschriften für das private Leben. Der Bruder soll sich zwar „im Leben als Freimaurer bewähren“, aber wie er dies tut, ist allein seine Entscheidung.

Sind Freimaurer Verschwörer?

Attraktion und Problem der Freimaurerei ist ihre Verschwiegenheit. Das „Geheimnis der Freimaurerei“ ist das individuelle Erleben des inneren Wachsens zu einer ausgereiften, in sich ruhenden Persönlichkeit. Die Freimaurerei stellt hierzu lediglich den Raum und gibt vielfältige Anregungen, damit der Einzelne sich diejenigen heraussuchen kann, die ihn ansprechen.

Die Herstellung dieses Raumes ist eine prekäre Angelegenheit. Denn wer bereit ist, sich zu öffnen und einen geistig noch nicht überschauten Bereich zu betreten, der will geschützt sein. Auch deshalb halten die Freimaurer ihre Tempeltüren strikt geschlossen, auch deshalb mahnen sie unablässig zur Verschwiegenheit.

Diese Verschwiegenheit ist also notwendig, um ein inneres Erleben zu ermöglichen. Sie richtet sich nicht nach außen und kann damit auch keine Verschwörung darstellen – zudem auch hierzu die notwendig wärende Ideologie überhaupt nicht vorhanden ist.